5 Key Strategies to Improve Your Supply Chain in 2026 | FORTNA

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5 Schlüsselstrategien zur Optimierung von Intralogistik und Distribution im Jahr 2026

Positionieren Sie Ihr Unternehmen für den Erfolg im Jahr 2026 mit fünf zentralen Strategien zur Optimierung Ihrer Supply Chain, basierend auf Automatisierung, Robotik und datenbasierten Erkenntnissen.

von Tim Johnson

Die Supply-Chain-Landschaft entwickelt stetig sich weiter – und 2026 wird noch größere Herausforderungen und Chancen für Intralogistik und Distribution mit sich bringen.

Steigender Kostendruck, anhaltender Arbeitskräftemangel und die Herausforderungen zunehmender SKU-Proliferation zwingen Unternehmen dazu, ihre Distributionsstrategien neu zu überdenken. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Effizienz, Skalierbarkeit und Innovation die absolute Priorität haben

Hier sind fünf Ansätze, um Ihre Supply Chain 2026 zu optimieren:

1. Optimieren Sie die Arbeitsproduktivität und -kosten

Arbeitskräftemangel und steigende Löhne machen Kostenkontrolle unabdingbar. Für die vorausschauende Planung nutzen Unternehmen Technologie, um mit geringeren Ressourcen die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen:

  • Optimierung der Lagernutzung durch Slotting: Durch die strategische Platzierung saisonaler und schnell drehender SKUs in leicht zugänglichen Bereichen können Unternehmen Laufwege und Zugriffszeiten deutlich reduzieren und die Kommissionierleistung steigern. Moderne Slotting-Tools optimieren auf Basis von realen Daten das Lagerlayout dynamisch und stellen die reibungslose Anpassung and die sich ständig ändernden Herausforderungen der Branche sicher.
  • Automatisierung und Robotik: Robotikgestützte Kommissionierung und Technologien für automatisiertes Sortieren reduzieren die Abhängigkeit von manueller Arbeit und verbessern gleichzeitig Geschwindigkeit und Genauigkeit. Diese Technologien senken Kosten und helfen, Prozesse und Durchsatz während Spitzenzeiten zu skalieren.
  • Sichtbarkeit des Lagerbestands: Moderne Bestandsmanagementsysteme ermöglichen intelligente Entscheidungen zum Lagerbestand in Echtzeit, minimieren Überbestände und Lagerkosten. So können Unternehmen die Erwartungen ihre Kunde ohne unnötige Kapitalbindung erfüllen.

2. Maximieren Sie Kapazitäten mit intelligenten Lösungen

Mit steigendem E-Commerce-Volumen müssen Logistikcenter mehr SKUs und Auftragseingänge bewältigen, ohne eine entsprechend zunehmende Fläche zur Verfügung zu haben. Mit den richtigen Tools kann jedoch bisher ungenutztes Potenzial in der Bestandsabwicklung erschlossen werden:

  • Hochdichte Lagerung: Ware-zur-Person automatische Lagerbediengeräte nutzen Robotik, um vertikale und horizontale Lagerkapazitäten zu maximieren. Mit dem Ziel, der steigenden SKU-Proliferation die Stirn zu bieten, sorgen hochdichte Lagersysteme für eine effiziente Nutzung des gemsamten zur Verfügung stehenden Raums.
  • Dynamischer Durchsatz: Fördertechnik und mobile Roboter halten Artikel nahtlos im Fluss. Diese Systeme ermöglichen Unternehmen selbst in den saisonalen Spitzenzeiten höchste Effizienz.

3. Das Retourenmanagement fest im Griff

Retouren sind nach wie vor eine wachsende Herausforderung in Lager und Distribution – besonders durch das Wachstum des E-Commerce und die zunehmende Praxis des Bracketing. Durch die Einführung einer intelligenten Retourenlogistik können Unternehmen aus einem Problem einen Wettbewerbsvorteil machen.

  • Automatisierte Retourenabwicklung: Automation kann den Retourenprozess erheblich beschleunigen, beispielsweise durch Prozesse und Technologien zur Sortierung, Prüfung und Weiterverarbeitung von Retouren. So wird der Personalaufwand reduziert und die Artikel können schneller in das aktive Sortiment zurückgespielt werden.
  • Sichtbarkeit in der Reverse Logistics: Fortschrittliche Softwarelösungen bieten Einblicke in Retourentrends, ermöglichen bessere Prognosen und reduzieren unnötige Kosten. Diese Transparenz hilft Unternehmen, steigende Retourenmengen zu bewältigen, ohne an Effizienz einzubüßen.
AutoStore R5 robot on grid

4. Beschleunigen Sie die Auftragsabwicklung mit Robotik

Roboterlösungen verändern die Art und Weise, wie Aufträge abgewickelt werden, und helfen Unternehmen, die Anforderungen ihrer Kunden schneller und genauer zu erfüllen als je zuvor:

  • Autonome Mobile Roboter (AMR): Diese wendigen Roboter bewegen Waren effizient durch das Lager, beseitigen Engpässe und haben Schnittstellen zu Warehouse Execution System (WES), um Arbeitsabläufe nahtlos zu orchestrieren.
  • Kommissionieren mit Robotern: Durch Roboter-Greifarme mit KI-gestützter visueller Erfassung können Unternehmen die Genauigkeit und Geschwindigkeit in der Auftragsabwicklung eindrucksvoll steigern und Mitarbeitende für strategischere, wertschöpfende Aufgaben freisetzen.
  • Automatische Kleinteilelagerung (AS/RS): Diese modernen automatischen Lagersysteme bieten eine leistungsstarke Goods-to-Person-(GTP)-Lösung zur Steigerung von Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und operativer Effizienz. Systeme wie AutoStore und Hai Robotics zeigen, wie Automatisierung die Auftragsabwicklung transformiert, indem sie die Nutzung vorhandener Flächen und die Genauigkeit der Kommissionierung optimieren.

In Kombination mit einem WES oder Warehouse Control System (WCS) können diese Technologien Bestandteil eines synchronisierten, hoch effizienten Fulfillment-Prozess werden.

Women excited to receive a right-sized package - FORTNA

5. Optimieren Sie die End-of-Line-Verpackung

Der letzte Schritt der Supply Chain ist oft der sichtbarste für den Kunden. Die Optimierung der Verpackungsprozesse kann Kosten senken, Effizienz steigern und Nachhaltigkeitsziele unterstützen:

  • Automatisierte Verpackungssysteme: Automatisierung bei Kartonverpackung, Etikettierung und Palettierung reduziert den manuellen Aufwand und sorgt gleichzeitig für gleichbleibende Qualität und schnelleren Durchsatz. Lösungen von Partnern wie Packsize und Sitma zeigen, wie moderne Verpackungstechnologie Kartons passgenau produziert, Füllmaterial minimiert und einen datenbasierten Workflow schafft, der sich an Bestellvolumen und Produktvielfalt anpasst. Diese Systeme unterstützen Unternehmen darin, steigende Nachfrage zu bedienen und gleichzeitig Material- und Versandkosten zu senken.
  • Nachhaltigkeitsinitiativen: Unternehmen setzen zunehmend auf umweltfreundliche Verpackungsmaterialien und -prozesse, um der Erwartungshaltung ihrer Kunden und staatlichen Vorgaben gerecht zu werden. Durch die Priorisierung von Nachhaltigkeit können Unternehmen stärkere Kundenbeziehungen aufbauen und ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren..

FORTNA an Ihrer Seite

Das Jahr 2026 verspricht eine Phase tiefgreifender Veränderungen für Supply Chains zu werden. Durch den Fokus auf Arbeitskräftemangel, die Maximierung von Kapazitäten, die Optimierung des Retourenprozesses, den Einsatz von Robotik und die Verbesserung im Bereich Verpackung können sich Unternehmen gegen zunehmend starken Wettbewerb erfolgreich durchsetzen. Mit FORTNA entwickeln Sie Automatisierungsstrategien, die die Reichweite Ihrer Distribution erweitern, Produktivität und Durchsatz steigert sowie die Transparenz und die entscheidungsrelevanten Daten liefern, die Ihnen den entscheidenden Vorsprung für ein erfolgreiches 2026 verschaffen.

Sind Sie bereit, Ihre Intralogistik und Distribution im Jahr 2026 auf ein neues Leistungsniveau zu bringen? Durch den Einsatz innovativer Lösungen können Sie Effizienz, Skalierbarkeit und Resilienz steigern – und Ihr Unternehmen langfristig für den Erfolg positionieren.

Über den Autor

Tim Johnson

Vice President, Systems

Tim Johnson ist ein erfahrener Supply Chain Leader mit über 25 Jahren Erfahrung in der Umsetzung von Zielen über das gesamte Supply Chain Spektrum hinweg. Dank seiner tiefgreifenden Branchenkenntnis kann er auf eine beachtliche Erfolgsbilanz verweisen: von der Optimierung der Intralogistik über die Steigerung der operativen Effizienz bis hin zur Realisierung von Business Cases. Tim Johnson versteht es, leistungsstarke Teams aufzubauen und zu leiten, verfügt über solide Expertise und trägt mit seiner pragmatischen Sichtweise zur zielgerichteten Lösung komplexer Herausforderungen in der Supply Chain bei. Er ist Mitglied des Warehousing Education and Research Council (WERC) und des Council of Supply Chain Management Professionals (CSCMP).