Solution Flexibility is the New Standard in Supply Chain | FORTNA

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Flexibilität - der neue Standard für Supply Chain Lösungen

Erfahren Sie, wie flexible Automatisierung der Supply Chain Unternehmen dabei unterstützt, zu skalieren, sich an den Fortschritt anzupassen und die sich wandelnden Kundenanforderungen in verschiedenen Branchen zu erfüllen.

von TJ Franco

In der heutigen Welt mit unvorhersehbarer Nachfrage, schnellen Veränderungen der Fulfilment-Kanäle und sich entwickelnden Kundenerwartungen ist eines klar: Flexibilität in der Lieferkette ist nicht länger optional, sondern unverzichtbar..

Disruption zu umschiffen ist zur Norm für Unternehmen geworden, die sich im ständig wechselnden Umfeld des E-Commerce behaupten müssen. Traditionelle Automatisierungssysteme wurden für Stabilität entwickelt, nicht für Anpassungsfähigkeit, und können mit den heutigen Anforderungen oft nicht Schritt halten. Genau hier wird Flexibilität entscheidend.

In diesem Beitrag wird beleuchtet, was Lösungsflexibilität wirklich bedeutet und warum sie der Schlüssel zum Aufbau widerstandsfähiger, skalierbarer und zukunftssicherer Prozesse in der Supply-Chain sind..

Was bedeutet Flexibilität in der Lieferkette?

Flexibilität beinhaltet die Fähigkeit:

  • Automatisierung phasenweise einzuführen
  • Zwischen traditionellem Handel und E-Commerce-Fulfillment zu wechseln
  • Prozesse je nach Nachfrage zu skalieren
  • Automatisierungssysteme umzuziehen bei Standortwechsel oder Mietende

Historisch betrachtet bedeutete Automatisierung Investitionen in große, starre Infrastrukturen, z. B. mehrstöckige Pick-Module, Förderbänder und Sortieranlagen. Um diese Systeme zu implementieren, mussten hohe Vorabinvestitionen getätigt werden. Außerdem waren diese schwer, teuer und aufgrund ihres Gewichts und ihrer Größe oft nur mit großem Aufwand anzupassen oder zu verlagern.

Sie passten und funktionierten gut im Distributionsmodell der 1990er Jahre. Heute allerdings, in einem Umfeld mit schnell wechselnden Branchenbedingungen, auslaufenden Mietverträgen und sich verändernden Sortimenten sind derart statische Systeme riskant und können zur Belastung werden.

Unternehmen benötigen stattdessen einen Ansatz, der Veräanderungen im Tagesgeschäftunterstützt, Wachstum ermöglicht und langfristige Stabilität bietet.

Flexibilität ermöglicht Ihnen:
  • Automatisierung phasenweise einzuführen
  • für die Auftragsabwicklung zwischen verschiedenen Kanälen zu wechseln
  • Prozesse Nachfrage-basiert zu skalieren
  • Unkompliziert Automatisierungssysteme umzuziehen

Flexible Lösungen für Wachstum

Da sich Lieferketten weiterentwickeln, überdenken viele Unternehmen die Rolle der Automatisierung – nicht nur für Effizienz, sondern auch für langfristige Anpassungsfähigkeit. Traditionelle Systeme sind in stabilen Umgebungen effektiv, jedoch teuer in der Skalierung, schwer zu verlagern und von Natur aus unflexibel.

Deshalb setzen immer mehr Firmen auf Robotik, nicht nur wegen der Leistung, sondern vor allem wegen der Flexibilität. Lösungen wie AutoStore by FORTNA sind darauf ausgelegt, sich an Unternehmensveränderungen anzupassen. Diese modularen Systeme nutzen ein leichtes Grid und Roboter, die:

  • Schnell installiert werden können
  • Schrittweise mit wachsender Nachfrage skalierbar sind
  • Bei Standortwechsel mitgenommen werden können

Für Zeiten, in denen Sendungsspitzenzeiten bewältigt werden müssen, bieten einige Anbieter Robots-as-a-Service, um temporär Kapazitäten zu erhöhen – ohne permanente Investitionen oder hohe Fixkosten. Im Vergleich dazu kann die Erweiterung traditioneller Systeme Millionen kosten und monatelange Ausfallzeiten verursachen.

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Ein FORTNA-Kunde verlagerte sein AutoStore-System erfolgreich von Südkalifornien nach Las Vegas – und investierte nur Zehntel der Kosten, die für herkömmliche Infrastruktur anfielen. Wichtiger noch: Der Umzug ermöglichte schnelle Anpassung, Skalierbarkeit und Geschäftskontinuität - alles entscheidende Faktoren für weiteres Wachstum und Kundenzufriedenheit.

Spitzenlasten bewältigen – ohne Überbesetzung

Saisonale Nachfragespitzen sind in allen Branchen üblich und oft schwer vorhersehbar. Die Nachfrage kann kurzfristig bis zum Vierfachen steigen, hält aber meist nur sechs bis acht Wochen an. Traditionell wurde dazu Zeitarbeit eingesetzt – teuer in der Schulung und ineffizient, sobald die Nachfrage wieder sinkt.

Flexible Automatisierung bietet eine strategische Alternative: Statt überdimensionierter Infrastruktur oder Überbesetzung erlauben modulare Systeme mit Robots-as-a-Service, die Kapazitäten bei Bedarf zu erhöhen.

Ein Beispiel:

  • Ein System ist für 100 Roboter ausgelegt
  • Im normalen Tagesgeschäft sind 70 Roboterfahrzeuge im Einsatz
  • Für Spitzenzeiten werden 30 zusätzliche Roboter eingesetzt

So bleibt die Infrastruktur konstant, während der Durchsatz deutlich steigt. Da Roboter in mehreren Schichten arbeiten können, wird die Produktivität erhöht, ohne auf Zeitarbeitskräfte zurückgreifen zu müssen.

Dieser Ansatz verbindet intelligentes Design mit operativer Agilität, minimiert die Personalkosten und senkt gleichzeitig die laufenden Kosten, die für überdimensionierte Systeme auch in Zeiten geringer Auslastung anfallen.

Fulfillment-Modelle, die mit der Zeit wachsen

Viele Logistiksysteme, insbesondere solche, die vor dem Aufkommen des Omnichannel-Handels gebaut wurden, wurden in erster Linie für die traditionelle Nachschubversorgung konzipiert. Diese Modelle hatten in der Vergangenheit zwar ihre Existenzberechtigung, können jedoch oft nicht mehr mit der Geschwindigkeit, Komplexität und den Kundenerwartungen des modernen Fulfillments mithalten.

Da sich Auftragsprofile, Absatzkanäle und Servicelevel weiterentwickeln, wird immer deutlicher ersichtlich, wenn Infrastrukturen unflexibel sind. Hier wird Flexibilität der Lösung zum strategischen Vorteil. Statt einer kompletten Neuplanung oder Neubauten separater Distributioncenter bevorzugen viele Unternehmen einen phasenweisen Lösungsansatz, beginnend mit der Automatisierung von E-Commerce-Prozessen.

Diese Strategie bietet mehrere Vorteile:

  • Minimierung die Vorabinvestitionen
  • Leichtere Einarbeitung des Logistikpersonals
  • Skalierbarkeit bei Unternehmenswachstum
  • Unterstützung einer Vielzahl von Anforderungen über eine zentrale Verwaltungssoftwareplattform

Je mehr Erfahrung die Teams im Umgang mit der Technologie sammeln, desto stärker wird ihr Vertrauen in ihre Leistungsfähigkeit, sodass Automatisierung immer selbstverständlicher eingesetzt werden wird, wenn es darum geht, die Aufträge so effizient wie möglich zu erüllen.

Das Ergebnis ist ein Modell, das mit dem Unternehmen mitwächst und nicht an einen starren, mehrjährigen Investitionsplan gebunden ist. Wenn Flexibilität von Anfang an als integraler Bestandteil berücksichtigtist, können die operativen Prozesse bei Bedarf besser angepasst werden. Die Nachfrage lässt über die verschiedenen Kanäle hinweg variieren, ohne dass die Effizienz darunter leidet.

Vorteile einer flexiblen Lösungsstrategie:
  • Minimierung die Vorabinvestitionen
  • Anstieg der Lernkurve bei Mitarbeitenden
  • Skalierbarkeit bei Unternehmenswachstum
  • Unterstützung einer Vielzahl von Anforderungen über zentrale Verwaltungssoftwareplattform
Customer meeting to analyze and discuss financial reports

Branchenübergreifende Anpassung von Fulfillment-Modellen

Der Druck, schnell zu liefern, ist im Einzelhandel und E-Commerce am deutlichsten, obwohl jede Branche durch wechselnde Kundenerwartungen und immer kürzere Lieferzeiten im permanenten Wandel ist.

Die Bereiche Health Care und Life Sciences erfordern ein präzises Fulfillment und erlauben null Toleranz für Verzögerungen. Die Lieferketten in der Industrie und Automobilbranche stehen unter hohem Druck, sich an schlankere Lagerbestände und wechselnde Produktionsstandorte anzupassen. Selbst Lebensmittel- und Getränkehersteller müssen ein Gleichgewicht zwischen Frische, Rückverfolgbarkeit und Just-in-time-Fulfillment finden.

Wie flexibel Lösungen sind, hängt nicht nur von der Technologie ab, sondern auch von der Gestaltung der Prozesse, die auf die besonderen Anforderungen der jeweiligen Branche und des individuellen Geschäftsmodells zugeschnitten sind. Ob Direktbestellungen, Teile-Versand im Zuge kompletter Fertigungslinien oder die Distribution regulierter Produkte auf globalen Märkten geht – Flexibilität ermöglicht eine schnelle, sichere und effiziente Anpassung der Abläufe.

In allen Branchen gelten die gleichen Grundsätze: agile Gestaltung, zweckmäßige Skalierung und Sicherstellung, dass die Infrastruktur zu einer Plattform für Wachstum wird.

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FORTNA arbeitete mit einem führenden Einzelhändler für Bekleidung und Schuhe verschiedener Marken zusammen, der über mehr als 1.000 Filialen und ein Distributionszentrum (DC) verfügt. Mit steigender Nachfrage im E-Commerce wuchs auch der Druck auf das DC, das sowohl die Nachschubversorgung als auch die Direktlieferungen der Endverbraucher gewährleisten musste. Die enge Zusammenarbeit zwischen FORTNA und dem Team des Einzelhändlers ermöglichte es, die E-Commerce-Kapazitäten des DCs durch durchdachte Planung und modulare Automatisierung zu verbessern. Die Effekte: Eine schnellere und effizientere Abwicklung der Online-Bestellungen, ohne die Notwendigkeit, die Infrastruktur vollständig überarbeiten zu müssen.

Schlüsselfragen für Supply-Chain-Verantwortliche

Wenn es um Automatisierung geht, stehen Supply-Chain-Verantwortliche immer wieder vor denselben Fragen:

  • Ist unser derzeitiges System skalierbaroder behindert es uns?
  • Wie sieht unsere operative Strategie aus für Auftragsspitzen?
  • Sind Fulfillment-Modelle an veränderte Geschäftsprioritäten anpassbar?
  • Sind die personellen Ressourcen abgestimmt auf zukünftige Anforderungen ?
  • Können wir die Infrastruktur verlagern oder neu konfigurieren, wenn wir wachsen?

Antworten auf diese Fragen sind der erste Schritt, um Möglichkeiten zur Kostensenkung, Leistungssteigerung und Schaffung einer widerstandsfähigeren Intralogistik aufzudecken. Allerdings erfordert jede Antwort mehr als jeweils eine "One-Size-fits-all-Lösung".

Businessmen using digital tablets to assess warehouse processes and workflows

Deshalb startet FORTNA damit, sich einen Überblick über die Gesamtsituation zu verschaffen, einschließlich:

  • Bestehende Infrastruktur und Systeme zur Bestandsverwaltung
  • Durchsatzanforderungen und Artikelmix
  • Systemintegration, Softwareanwendungen und Verfügbarkeit der IT
  • Wachstumsprognosen und Leasingpläne
  • Personalentwicklung und Geschäftsziele

Um die richtigen Erkenntnisse zu gewinnen, muss es oft über Echtzeitdaten hinausgehen. Durch den direkten Kontakt mit den Betreibern und Beobachtungen aus erster Hand sind die täglichen Herausforderungen meist schneller und besser sichtbar. Das Verständnis der Betriebsabläufe ist unerlässlich, um den Wettbewerbsvorteil weiterhin aufrecht zu erhalten.

Auf dieser Grundlage wird eine Lösungsstrategie entwickelt, die nicht nur den aktuellen Anforderungen gerecht wird, sondern auch auf die Geschäftsziele, betrieblichen Anforderungen und das zukünftige Wachstum abgestimmt ist und sich bei verändertem Bedarf weiterentwickeln lässt.

FORTNA an Ihrer Seite

Flexibilität ist die Grundlage für die Resilienz der Lieferkette. Ganz gleich, ob Sie sich zum ersten Mal mit Automatisierung befassen oder bestehende Systeme aufrüsten möchten – die Flexibilität der Lösung sollte im Mittelpunkt Ihrer Strategie stehen. FORTNA unterstützt Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei der Bewertung, Konzeption und Umsetzung von Lösungen , die jetzt Ergebnisse liefern und für die Zukunft skalierbar sind. Praktische, agile Lösungen, die auf langfristigen Erfolg ausgelegt sind. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Distribution zukunftssicher aufstellen.

Über den Autor

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TJ Franco

Sales Director

TJ Franco ist Supply Chain-Experte mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in verschiedenen Funktionen der Omnichannel-Distribution - von der Produktion über den Einkauf bis hin zum Import. TJ Franco ist ein CSSC Lean Six Sigma Yellow Belt und Mitglied des Council of Supply Chain Management Professionals sowie der Procurement Foundry.